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Urgent Actions zu Mexiko

Unter den Kurztexten finden sich jeweils die Links zur vollständigen Beschreibung. Falls verfügbar, sind die Appellbriefvorlagen auf Deutsch und/oder Spanisch angehängt und die entsprechenden Online-Petitionen bei Chiapas98 verlinkt. Wir versuchen, die Seite aktuell zu halten, bitte trotzdem auf das Appellende achten. Danke für's Mitmachen!



29. Juni 2010

Ein Priester und zehn weitere Männer sind in der Gemeinde San José del Progreso im Bundesstaat Oaxaca im Süden Mexikos inhaftiert und beschuldigt worden, zwei örtliche Polizeibeamte getötet zu haben. Ihnen drohen Folter und andere Misshandlungen sowie ein unfaires Gerichtsverfahren. (Appellbriefe bitte bis zum 6. August 2010) Mehr...

Brief_ua142_2010.doc
Carta_ua142_2010.doc


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29. Juni 2010

Der gewaltlose politische Gefangene Raúl Hernández ist von anderen Häftlingen im Ayutla-Gefängnis im mexikanischen Bundesstaat Guerrero bedroht worden. Die Sicherheit des indigenen Menschenrechtsverteidigers ist in Gefahr. (Appellbriefe bitte bis zum 2. August 2010) Mehr...

Brief_ua0314_2008_3.doc
Carta_ua0314_2008_3.doc


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16. Juni 2010

Der Indigenensprecher Timoteo Alejandro Ramírez und seine Frau Cleriberta Castro Aguilar sind am 20. Mai in ihrem Zuhause erschossen worden. Sie lebten in der Ortschaft Yosoyuxi, die zur "autonomen Gemeinde San Juan Copala" im Gebiet der indigenen Triqui im mexikanischen Bundesstaat Oaxaca gehört. (Appellbriefe bitte bis zum 6. Juli 2010) Mehr...

Brief_ua0110_2010_1.doc
Carta_ua0110_2010_1.doc

Online-Petition bei Chiapas98


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4. Juni 2010

Die Menschenrechtsverteidigerin Blanca Mesina Navarez wurde wegen ihrer Bemühungen, Fälle von Folter in Tijuana im Norden Mexikos zu dokumentieren, erneut bedroht. Sie erhält keinen Schutz von Seiten der Behörden und ihr Leben könnte in Gefahr sein. (Appellbriefe bitte bis zum 5. Juli 2010) Mehr...

Brief_ua046_2010_1.doc
Carta_ua046_2010_1.doc


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31. Mai 2010

Am 27. April wurde eine Gruppe von etwa 30 MenschenrechtsbeobachterInnen von bewaffneten Männern im Gebiet der indigenen Triqui im Bundesstaat Oaxaca im Süden Mexikos in einen Hinterhalt gelockt. Die BeobachterInnen wurden angegriffen, als Felsbrocken sie am Passieren einer Straße hinderten. Der finnische Beobachter Jyri Antero Jaakola und die Menschenrechtlerin und Indigene Beatriz Cariño starben bei dem Angriff. Die nach dem Angriff zwei JournalistInnen und drei Menschrechtsaktivsten wurden am 29. April gefunden. Die Behörden haben jedoch nicht genug unternommen, um den Angriff angemessen zu untersuchen. (Appellbriefe bitte bis zum 10. Juni 2010) Mehr...

Brief_ua101_2010.doc


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19. Mai 2010

Am 3. April wurden drei Menschenrechtler und eine Journalistin, die an einer Protestveranstaltung gegen den Bau eines Staudamms im Bundesstaat Jalisco im Westen von Mexiko teilgenommen hatten, mit dem Tode bedroht. Drei Tage später ging bei einer Organisation, die mit den vom Staudammprojekt betroffenen Gemeinden zusammenarbeitet, eine anonyme Drohung ein. Amnesty International befürchtet, dass die vier genannten Personen wie auch weitere MitarbeiterInnen der Organisation in Lebensgefahr sind. (Appellbriefe bitte bis zum 31. Mai 2010) Mehr...

Brief_ua086_2010.doc


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8. Mai 2010

Ein Korrespondent der Zeitung Cambio de Michoacán aus dem mexikanischen Bundesstaat Michoacán ist seit dem 6. April 2010 verschwunden. Eine Reporterin der selben Zeitung wird bereits seit November 2009 vermisst. Wie die Kollegin wurde auch der Korrespondent entführt, nachdem er über die örtliche Kriminalität und Korruption berichtet hatte. Amnesty International befürchtet, dass man auch ihn - ebenso wie zwei Journalisten aus Michoacán, die schon seit einigen Jahren vermisst werden - "verschwinden lässt". (Appellbriefe bitte bis zum 31. Mai 2010) Mehr...

Brief_ua085_2010.doc
Carta_ua85_2010.doc


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11. April 2010

Jugendliche und junge Erwachsene in einer Jugendstrafanstalt in Monterrey im mexikanischen Bundesstaat Nuevo León sind von Gefängnispersonal geschlagen worden. Sollten sie Anzeige erstatten, könnten ihnen Vergeltungsmaßnahmen drohen. (Appellbriefe bitte bis zum 23. April 2010) Mehr...

Brief_ua058_2010.doc
Carta_ua58_2010.doc


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11. April 2010

Drei führende TeilnehmerInnen einer Demonstration gegen zu hohe Stromrechnungen im Südosten von Mexiko befinden sich seit ihrer Festnahme im Juli 2009 in Haft. In den kommenden Wochen wird ein Richter entscheiden, ob sie in Haft bleiben müssen und das Verfahren gegen sie fortgeführt werden soll. Es handelt sich bei ihnen um gewaltlose politische Gefangene, die lediglich wegen der friedlichen Wahrnehmung ihres Rechtes auf freie Meinungsäußerung inhaftiert sind. (Appellbriefe bitte bis zum 23. April 2010) Mehr...

Brief_ua0190_2009_1.doc
Carta_ua190_2009_1.doc


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19. März 2010

Der politisch aktive Juan Manuel Martínez und seine Anwältin Alba Cruz aus dem Bundesstaat Oaxaca sind bedroht worden. Juan Manuel Martínez, der vor kurzem aus dem Gefängnis entlassen wurde, könnte ein zweites Mal festgenommen und angeklagt werden - wegen desselben Vergehens und auf der Grundlage derselben Beweise. (Appellbriefe bitte bis zum 21. April 2010) Mehr...

Brief_ua052_2010.doc
Carta_ua52_2010.doc

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14. März 2010

Der Rechtsanwalt Ernesto Rábago Martínez wurde in seinem Büro in der Stadt Chihuahua im Norden Mexikos erschossen. Er und seine Partnerin Estela Ángeles Mondragón sind in der Vergangenheit bereits bedroht und angegriffen worden, weil sie Angehörige einer indigenen Gemeinschaft in einer Landstreitigkeit rechtlich unterstützen. Estela Ángeles Mondragón und ihre Tochter schweben in großer Gefahr. (Appellbriefe bitte bis zum 15. April 2010) Mehr...

Brief_ua048_2010.doc
Carta_ua48_2010.doc


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14. März 2010

Blanca Mesina Navarez, Tochter eines Folteropfers durch das Militär in Tijuana, hat Morddrohungen erhalten. Die Anwältin des Opfers, Silvia Vázquez Camacho ist ebenfalls mit dem Tode bedroht worden und der Kleintransporter ihrer Familie wurde in Brand gesteckt. (Appellbriefe bitte bis zum 14. April 2010) Mehr...

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Carta_ua046_2010.doc

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9. März 2010

Margarita Martínez, die Frau des gesellschaftlich engagierten Adolfo Guzmán Ordaz, ist am 25. Februar entführt worden. Sie wurde geschlagen und bedroht. Adolfo Guzmán Ordaz und sie hatten zuvor Morddrohungen erhalten, nachdem sie Beschwerde gegen die Polizei eingereicht hatten. (Appellbriefe bitte bis zum 14. April 2010) Mehr...

Brief_ua016_2010-1.doc
Carta_ua16_2010_1.doc


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1. März 2010

Am 4. Februar 2010 gelang es Nitza Paola Alvarado Espinoza, einen Freund anzurufen. Sie weinte und sagte: "Bitte hilf mir, hol mich hier raus, ich habe Angst"(por favor ayudenme, saquenme de aqui, tengo miedo). In dem Moment hörte der Freund zwei Männerstimmen, eine von ihnen sagte, "Verdammter Idiot, sie telefoniert, ich habe dir doch gesagt, du sollst sie nicht alleine lassen!" (pinche vieja culera ya habló, te dije que no la dejaras sola!). Daraufhin wurde die Verbindung unterbrochen.

Am 29. Dezember 2009 hatte man Nitza Paola Alvarado Espinoza zum letzten Mal gesehen, als sie gemeinsam mit ihren Verwandten Jose Angél Alvarado Herrera und Rocío Irene Alvarado Reyes von zehn Angehörigen der mexikanischen Armee festgenommen wurde. Die Soldaten hatten weder einen Haftbefehl vorgezeigt, noch hatten sie die Festnahme begründet. Die drei Personen, die seither nicht mehr gesehen worden sind, stammen aus der Stadt Buenaventura im Bundesstaat Chihuahua. (Appellbriefe bitte bis zum 26. März 2010) Mehr...

Brief_ua009_2010-1.doc
Carta_ua09_2010.doc

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1. März 2010

Zwei Frauen, die einer indigenen Bevölkerungsgruppe in Mexiko angehören, befinden sich seit mehr als drei Jahren wegen einer Straftat in Haft, die sie nicht begangen haben. Sie werden in den kommenden drei Wochen erfahren, ob die Strafe bestätigt oder verworfen wird. Sie sind gewaltlose politische Gefangene und müssen umgehend freigelassen werden. Alberta Alcántara Juan und Teresa González Cornelio sind seit dem 3. August 2006 inhaftiert. Sie gehören zum indigenen Volk der Otomí in der Gemeinde Santiago Mexquititlán im Bundesstaat Querétaro. (Appellbriefe bitte bis zum 15. März 2010) Mehr...

Brief_ua033_2010.doc
Carta_ua33_2010.doc

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14. Februar 2010

Am 2. Februar haben bewaffnete Männer im Auftrag einer örtlichen Großgrundbesitzerfamilie einem Bewohner des Gebietes Lomas del Poleo im Bundesstaat Chihuahua gedroht, ihn zu töten. Den BewohnerInnen von Lomas del Poleo drohen weitere derartige Angriffe. (Appellbriefe bitte bis zum 17. März 2010) Mehr...

Appellbrief15_2009_3.doc
Carta15_2009_3.doc


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5. Februar 2010

Die MitarbeiterInnen der Menschenrechtsorganisation TADECO in Chilpancingo, der Hauptstadt des Bundesstaates Guerrero im Süden Mexikos, haben Morddrohungen erhalten und werden verfolgt. Die mexikanischen Behörden haben den AktivistInnen noch keinerlei Schutz bereitgestellt. (Appellbriefe bitte bis zum 4. März 2010) Mehr...

Appellbrief19-10.doc
Carta19-10.doc

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5. Februar 2010

Adolfo Guzmán Ordaz, der sich für die Rechte der indigenen Bevölkerung im Bundesstaat Chiapas im Süden Mexikos einsetzt, hat Morddrohungen erhalten, nachdem er Beschwerde gegen die Polizei eingereicht hatte. Er berichtete den Behörden von den Drohungen. Diese haben bisher allerdings keine angemessenen Maßnahmen zu seinem Schutz ergriffen. (Appellbriefe bitte bis zum 26. Februar 2010) Mehr...

Appellbrief16-10.doc
Carta16-10.doc

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24. Januar 2010

Angehörige der mexikanischen Armee nahmen am 29. Dezember im Norden Mexikos aus unersichtlichen Gründen drei Personen fest. Es ist weder bekannt, was mit ihnen geschehen ist, noch wo sie sich befinden. Die drei könnten dem "Verschwindenlassen" zum Opfer gefallen sein. Menschenrechtler, die sich für sie einsetzen, sind vermutlich auch in Gefahr, da eine Menschrechtsaktivistin, die Menschenrechtsverstöße seitens der Armee anprangerte, am 3. Januar ermordet wurde. (Appellbriefe bitte bis zum 24. Februar 2010) Mehr...

Appellbrief09-10.doc
Carta09-10.doc

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10. Januar 2010

Die Menschenrechtsverteidigerin Josefina Reyes ist am 3. Januar von Unbekannten erschossen worden. Sie hatte sich gegen die organisierte Kriminalität eingesetzt und gegen die unzähligen Menschenrechtsverletzungen protestiert, für die das in der Region stationierte Militär verantwortlich ist. Amnesty befürchtet nun, dass weitere MenschenrechtlerInnen in Lebensgefahr sind. (Appellbriefe bitte bis zum 16. Februar 2010) Mehr...

Appellbrief01-10.doc
Carta01-10.doc

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6. Januar 2010

Der 65-jährige Umweltschützer Armando Mendoza Ponce ist in Mexiko mit dem Tod bedroht worden. Andere AktivistInnen wurden mit Steinen beworfen. Sie bereiteten gerade die Begrüßung mexikanischer Parlamentsabgeordneter in Cerro San Pedro im Bundesstaat San Luis Potosí vor. (Appellbriefe bitte bis zum 2. Februar 2010) Mehr...

Appellbrief344-09de.doc
Carta344-09es.doc

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10. Dezember 2009

Die Familie von Mariano Abarca Roblero und andere UmweltaktivistInnen sind in Gefahr, nachdem der Umweltschützer Mariano Abarca Roblero vor seinem Haus erschossen wurde. Er und einige Familienangehörige sollen schon vor seiner Tötung wiederholt bedroht worden sein. (Appellbriefe bitte bis zum 14. Januar 2009) Mehr...

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Carta321-09es.doc

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10. Dezember 2009

Vier Männer, die am 11. November gegen Kaution freigelassen wurden, haben in dem Dorf Ejido Jotolá ZeugInnen eingeschüchtert und gedroht, DorfbewohnerInnen zu vergewaltigen und zu töten. Die Männer stehen wegen des Angriffs auf den Menschenrechtsanwalt Ricardo Lagunes Gasca und andere BewohnerInnen des Dorfes Ejido Jotolá im Bundesstaat Chiapas im vergangenen September vor Gericht. (Appellbriefe bitte bis zum 30. Dezember 2009) Mehr...

Appellbrief250a-09de.doc
Carta250a-09es.doc

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5. November 2009

Die BetreiberInnen einer Unterkunft für MigrantInnen ohne regulären Aufenthaltsstatus im Nordosten Mexikos haben wiederholt Drohungen erhalten. Die MigrantInnen und die MitarbeiterInnen sind in Gefahr. (Appellbriefe bitte bis zum 14. Dezember 2009) Mehr...

Appellbrief277-09de.doc
Carta277-09es.doc

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5. November 2009

Zwei Mitglieder der Kleinbauernorganisation OCEZ im mexikanischen Bundesstaat Chiapas sind in Polizeigewahrsam gefoltert worden. Man hatte sie ohne Haftbefehl festgenommen. Ein drittes Mitglied der Organisation befindet sich in einer Hafteinrichtung 2000 Kilometer entfernt. Er darf keinen Besuch von seiner Familie oder seinem Anwalt empfangen. Den drei Männern wird vorgeworfen, seit 2005 widerrechtlich Land besetzt zu haben. (Appellbriefe bitte bis zum 8. Dezember 2009) Mehr...

Appellbrief287-09de.doc
Carta287-09es.doc

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25. Oktober 2009

Die Bewohner der Ortschaft Santo Domingo Ixcatlán im Süden Mexikos sind wiederholt von einer Gruppe bewaffneter Männer angegriffen worden. Nun haben die Angreifer die zum Schutz der Dorfbewohner entsandten Polizisten attackiert und vertrieben. Die Zufahrtsstraße zum Dorf wurde von ihnen ebenfalls blockiert, so dass die Einwohner von Hilfe von außerhalb abgeschnitten sind. (Appellbriefe bitte bis zum 27. November 2009) Mehr...

Appellbrief283-09de.doc
Carta283-09es.doc

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16. Oktober 2009

Der Umweltschützer Jesús Sánchez de la Barquera ist vor seinem Haus im Bundesstaat Mexiko unweit der Hauptstadt Mexiko-Stadt angeschossen und verletzt worden. Bereits im Vorfeld war er bedroht und aufgefordert worden, sein Engagement einzustellen. Jesús Sánchez tritt ein für den Schutz der Wälder und das Recht der AnwohnerInnen, in die Planung der Nutzung ihres Landes einbezogen und darüber informiert zu werden. (Appellbriefe bitte bis zum 24. November 2009) Mehr...

Appellbrief265-09de.doc
Carta265-09es.doc


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14. Oktober 2009

Der Menschenrechtsanwalt Gustavo de la Rosa Hickerson wurde aufgrund seiner Arbeit im Büro der Menschenrechtskommission im nördlichen Bundesstaat Chihuahua mit dem Tod bedroht.. (Appellbriefe bitte bis zum 16. November 2009) Mehr...

Appellbrief265-09de.doc
Carta265-09es.doc


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14. Oktober 2009

Eine Gruppe von sieben MigrantInnen ohne regulären Aufenthaltsstatus, die in Chiapas unterwegs war, wurde von Sicherheitskräften angeschossen. Ein Migrant wurde getötet, die übrigen erlitten Verletzungen. Zwei der MigrantInnen werden im Krankenhaus behandelt und stehen unter Bewachung. (Appellbriefe bitte bis zum 12. November 2009) Mehr...

Appellbrief261-09de.doc
Carta261-09es.doc


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26. September 2009

Die BewohnerInnen des Dorfes Ejido Jotolá im Bundesstaat Chiapas im Süden Mexikos rechnen fest mit dem Angriff durch eine bewaffnete Gruppe, die derzeit Menschen in der Gegend bedroht. Die Gruppe hat bereits einen Menschenrechtsanwalt angegriffen, der dort zu Besuch war, und einen Dorfbewohner angeschossen. Die Behörden haben bisher nichts unternommen, um die bewaffnete Gruppe zu stoppen. (Appelle bitte bis zum 3. November 2009) Mehr...

Appellbrief250-09de.doc
Carta250-09es.doc

Online-Petition bei Chiapas98


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20. September 2009

Die Landrechtsaktivistin Augustina Contreras wurde am 10. September von zehn privaten Wachleuten, die für LandbesitzerInnen im nördlichen Bundesstaat Chihuahua arbeiten, bedroht. Sie und andere BewohnerInnen von Lomas del Poleo sind in Gefahr, weiterhin schikaniert zu werden. (Appellbriefe bitte bis 28. Oktober 2009)

http://www.amnesty.de/urgent-action/ua-015-2009-1/landrechtsaktivistin-bedroht

Appellbrief15-09de.doc
Appellbrief15-09es.doc


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19. September 2009

Der Gemeindesprecher Eligio Rebolledo Salinas wurde von unbekannten Männern angeschossen. Drei seiner Familienangehörigen wurden später ohne Haftbefehl festgenommen. Sie setzen sich alle dafür ein, dass ihre Gemeinde einen fairen Preis für die Erschließung einer Goldmine erhält, die sich auf ihrem Land befindet.

http://www.amnesty.de/urgent-action/ua-241-2009/gemeindesprecher-angeschossen/

Appellbrief241-09de.doc
Appellbrief241-09es.doc

Online-UA bei chiapas98.de


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19. September 2009

Am 31. August 2009 wurde der Menschenrechtsverteidiger Salomón Monárrez Meraz von einem Unbekannten durch Schüsse verletzt. Amnesty International befürchtet, dass er und weitere MenschenrechtsverteidigerInnen im Bundesstaat Sinaloa in Lebensgefahr sind.

http://www.amnesty.de/urgent-action/ua-232-2009/menschenrechtler-angeschossen

Appellbrief232-09de.doc
Appellbrief232-09es.doc

Online-UA bei chiapas98.de


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9. September 2009

Am 13. August wurden die BewohnerInnen von San Antonio Ebulá im Bundesstaat Campeche gewaltsam vertrieben und einige von ihnen von privaten Wachleuten und der Polizei verprügelt. Das Dorf wurde zerstört, aber die BewohnerInnen planen, friedlich dorthin zurückzukehren. Amnesty International befürchtet, dass Polizei und Wachleute gewaltsam gegen die BewohnerInnen vorgehen könnten, um ihre Rückkehr zu verhindern.(Appelle bitte bis 15. Oktober 2009)

http://www.amnesty.de/urgent-action/ua-235-2009/zwangsraeumung

Apellbrief235-09de.doc
Apellbrief235-09es.doc


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27. August 2009

Silverio Iván Jaimes Filio und Jorge Raúl Jaimes Jiménez wurden im Bundesstaat Morelos von Soldaten willkürlich festgenommen und gefoltert. Einige Stunden später ließen die Soldaten die Männer wieder frei, drohten ihnen jedoch und sagten, dass sie in Gefahr seien, wenn sie über diesen Vorfall berichteten. Die beiden jungen Männer könnten in Lebensgefahr sein. (Appelle bitte bis 1. Oktober 2009)

http://www.amnesty.de/urgent-action/ua-219-2009/von-soldaten-gefoltert

Online-Petition bei Chiapas98.de

Appellbrief219-09es.doc
Appellbrief190-09de.doc


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26. August 2009

Hier eine eine Folge-UA zum Fall von Marcelino Coache, der als führendes Mitglied der lokalen Oppositionsbewegung "Asamblea Popular del Pueblo de Oaxaca" (APPO), schon mehrfach angegriffen und bedroht worden ist.

Der mexikanische Gewerkschafter und politisch engagierte Marcelino Coache sowie seine Frau, ein anderer politischer Aktivist und eine Menschenrechtsanwältin haben nun Drohungen per SMS erhalten. Alle Drohungen in den Kurzmitteilungen bezogen sich auf Marcelino Coache. Sein Leben ist in Gefahr. (Appelle bitte bis 2. Oktober 2009)

http://www.amnesty.de/urgent-action/ua-068-2008-3/drohungen-sms

Online-Petition bei Chiapas98.de

Appellbrief068-08es.doc
Appellbrief068-08de.doc


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15. August 2009

Soldaten brachen in das Haus der Familie Zamora Gómez im Bundesstaat Morelos in Zentralmexiko ein und folterten drei Familienmitglieder. Die Soldaten durchsuchten das Haus nach Waffen und Drogen. Obwohl sie nichts fanden, kehrten sie zum Haus zurück, um es zu überwachen. Der Familie drohen weitere schwere Menschenrechtsverletzungen.(noch aktuell)

http://www.amnesty.de/urgent-action/ua-202-2009/soldaten-foltern-familie

Appellbrief209-09es.doc


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Ausgelaufene Urgent Actions


6. September 2009

Gute Neuigkeiten im Fall Jacinta Francisco Marcial
Wie La Jornada und das Menschenrechtszentrum Centro Prodh berichten, gibt es gute Neuigkeiten im Fall der zu Unrecht verhafteteten Indigenen Jacinta Francisco Marcial, die der Entführung von sechs Polizeibeamten bezichtigt wird (siehe Eintrag vom 18. August 2009).

Die mexikanische Staatsanwaltschaft 'Procuraduría General de la República' (PGR) hat das Verfahren gegen sie vorerst unterbrochen, dies führt das Centro Prodh auf eine mangelnde Beweislast zurück. Somit wird eine Entlassung von Jacinta zumindest möglich. Eine Entscheidung über den weiteren Verlauf des Verfahrens steht allerdings noch aus, weitere Entwicklungen werden noch in diesem Monat erwartet.

Trotz der guten Nachricht verfolgt AI den Fall weiter und setzt sich für eine baldige Freilassung Jacintas ein. Zu ihrer Unterstützung ruft die Organisation dazu auf, an Ihrem Geburtstag, dem 11. September 2009, Glückwunschkarten und -emails zu senden. Diese können an folgende Adresse gerichtet werden:

Jacinta Francisco Marcial
c/o Centro Derechos Humanos Miguel Agustín Pro Juárez
Serapio Rendón No. 57-B
Col. San Rafael, Del. Cuauhtémoc
CP 06470
México DF
MEXICO

oder:

Geschrieben werden kann auf Spanisch, Englisch oder Deutsch, nach dem Geburtstag eintreffende Grüße sind auch herzlich willkommen.

Bericht im La Jornada (es)
Presserklärung von Centro Prodh (pdf/en)


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23. Juli 2009

Fünf führende Mitglieder einer Organisation gegen zu hohe Stromkosten in Candelaria (Movimiento Resistencia Civil contra las Altas Tarifas de la Energía Eléctrica de Candelaria - MRCATEEC) im Bundesstaat Campeche wurden ohne Haftbefehl festgenommen und angeklagt, einen Behördenvertreter entführt zu haben. (Appelle bis 27. August 2009)

http://www.amnesty.de/urgent-action/ua-190-2009/falschanklagen-gegen-aktivistinnen

Appellbrief190-09es.doc


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14. Juli 2009

Der sechzehnjährige Schüler José Emiliano Nandayapa Gómez wurde von Polizeibeamten im Bundesstaat Chiapas im Süden Mexikos bewusstlos geschlagen. Als er daraufhin versuchte, Anzeige zu erstatten, schüchterte die Polizei ihn und seine Angehörigen ein, griff sie an und machte Jagd auf sie. Der Familie drohen auch in Zukunft Vergeltungsmaßnahmen, wenn sie die Anzeige weiter verfolgt. (Appelle bis 19. August 2009)

http://www.amnesty.de/urgent-action/ua-182-2009/polizisten-verpruegeln-schueler

Appellbrief182-09de.doc
Appellbrief182-09es.doc


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14. Juli 2009

Am 29. Juni 2009 bedrohten private bewaffnete Sicherheitskräfte der örtlichen GrundbesitzerInnen die Mexikanerin Carmen Quiñones Ortíz im nördlichen Bundesstaat Chihuahua und griffen sie tätlich an. Carmen Quiñones Ortíz und andere Mitglieder ihrer Gemeinde Lomas del Poleo sind in Gefahr, weiterhin angegriffen zu werden. (Appelle bis 14. August 2009)

http://www.amnesty.de/urgent-action/ua-180-2009/dorfbewohnerin-bedroht

Appellbrief180-09de.doc
Appellbrief180-09es.doc



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6. Juli 2009

Der führende Menschrechtsaktivist Diego Cadenas Gordillo wurde von Männern in Autos verfolgt und fotografiert. Er ist Leiter des Menschenrechtszentrums Fray Bartolomé de Las Casas (Frayba) in Chiapas. MenschenrechtsaktivistInnen, denen man auf diese Weise folgte, wurden schon häufig Opfer von Angriffen. (Appelle bis zum 9. August 2009)

http://www.amnesty.de/urgent-action/ua-174-2009/menschenrechtler-verfolgt

Appellbrief174-09de.doc
(Attach:Appellbrief174-09es.doc

http://www.chiapas98.de/ua.php?id=40


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26. Juni 2009

Am 24. Juni 2009 wurden Margarita Martín de las Nieves, Santiago Ponce Lola und Modesta Laureano Petra im Bundesstaat Guerrero von einem Mann beschossen. Alle drei sind in einer Organisation für die Rechte der indigenen Bevölkerung aktiv. (Appelle bis 7. August 2009)

http://www.amnesty.de/urgent-action/ua-173-2009/schuesse-auf-indigenenvertreter

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22. Juni 2009

Zwischen dem 9. und dem 13. Juni 2009 drangen Soldaten in drei ländliche Gemeinschaften in der Gemeinde Coyuca de Catalán im südlichen Bundesstaat Guerrero ein und folterten, beschossen, bedrohten und belästigten Erwachsene und Kinder. Die militärische Aktion war darauf ausgelegt, Mitglieder einer bewaffneten oppositionellen Gruppe festzunehmen, der Ejército Revolucionario del Pueblo Insurgente (ERPI). Die Mitglieder der Gemeinden sind in unmittelbarer Gefahr, erneut vom Militär angegriffen zu werden. (Appelle bis 3. August 2009)

http://www.amnesty.de/urgent-action/ua-161-2009/jugendlicher-gefoltert


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11. Juni 2009

MenschenrechtsverteidigerInnen im mexikanischen Bundesstaat Guerrero, unter ihnen viele indigene AktivistInnen, sind weiterhin in großer Gefahr angegriffen zu werden, obwohl der Interamerikanische Gerichtshof für Menschenrechte angeordnet hat, dass die mexikanischen Behörden Schutzmaßnahmen für die gefährdeten Menschen ergreifen müssen. Vor Kurzem erhielt der für eine Menschenrechtsorganisation tätige Anwalt Rommel Cain Chacan Pale eine telefonische Morddrohung. (Appelle bis zum 23. Juli 2009)

http://www.amnesty.de/urgent-action/ua-148-2009/morddrohungen

http://www.chiapas98.de/ua.php?id=39


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6. Juni 2009

Ein bewaffneter Mann hat das Haus und das Auto von Lydia Cacho Ribeiro in Cancún im Bundesstaat Quintana Roo fotografiert und beschattet. Lydia Cacho ist eine bekannte Menschenrechtsverteidigerin und Journalistin, die aufgrund ihrer Öffentlichkeitsarbeit gegen einen Pornographie- und Frauenhandelsring schikaniert, bedroht und willkürlich in Haft genommen wurde. (Appelle bis 17. Juli 2009)

http://www.amnesty.de/urgent-action/ua-137-2009/journalistin-bedroht

Appellbrief137-09es.doc